...in der die Heptarchien die Lande der Götterfürsten bedrohen, rückt eine Welt ins Vergessen. Eine Welt voller irisierender Farben, überquellendem Leben und sowohl einer grazilen Anmut doch gleichwohl Verspieltheit, deren Angesicht nur den reinsten Herzen gewahr wird. Eine Welt, in der das Unmögliche möglich wird, in der Träume noch etwas bedeuten. Und die bewohnt wird von Wesen, denen der Krieg fremd ist. Die weder Trauer, Schmerz noch Leid empfinden. Welch Wärme, die mich stets bei dem Gedanken an sie durchströmt. Mein Großvater erzählte mir einst eine Geschichte von diesen wunderbaren Geschöpfen, schöner und strahlender als Praios Licht jemals scheinen konnte und geheimnisvoller als Mada selbst. Doch diese Geschichte versteht ihr erst, wenn ihr einen ihrer Pfade beschritten habt.
...wenn was großes zu Ende geht, bleiben lose Fäden über oder in den Köpfen schwirrt noch eine allerletzte Geschichte herum, die man noch erzählen möchte. Diese Geschichten sind vielleicht nicht bedeutsam für jene, die ihren Weg bis zum Ende gegangen sind und das größte Übel verhindern konnten, aber dennoch bedeuten sie etwas. Eine Prophezeiung wurde erfüllt. Doch es gibt immer mehr als einen Weg, der gegangen werden kann. Immer mehr als ein Opfer, dass gebracht werden muss. Immer mehr als einen Helden, der Dere vor dem größten aller Alpträume schützt. Denn wo Licht ist gibt es auch Schatten, wo Liebe ist gibt es auch Hass und wo Wünsche entstehen, keimt auch die Angst und der Verrat. Und solange es Leben gibt auf Dere wird sich daran auch nichts ändern. Es werden neue Helden geboren werden. Selbst jene, von denen man es nicht erwartet, werden irgendwann in ihrem Leben etwas großes erreichen. So entstehen Märchen, Sagen und Geschichten, die eine Veränderung bringen.Von einer dieser Geschichten wollen wir euch erzählen...
Erinnerst du dich noch? An die Märchen die Mutter uns erzählte? Dort unterm Kirschbaum, an dem noch heute unsere alte Schaukel hängt. Von Nymphen und zauberhaften Geschöpfen erzählte sie uns. Und von einer Welt in der die Freiheit noch immer der einzige Herrscher ist. Erinnerst du dich? An den Ort zwischen wachen und schlafen, den Platz wo deine Träume noch bei dir sind? Wo man manchmal Feen sich hinter Kirschblüten verstecken sah und wo kein Krieg uns auseinander riss. Ich denk noch oft daran und wünsch mir die Träume unserer Kindheit zurück.